Kampf am Feldstich-Final 2026 in Möhlin
Der Feldstich-Final 2026 in der GSA Röti in Möhlin bot am heutigen 6. September hochkarätigen 300m-Schiesssport. Rund 120 qualifizierte Schützinnen und Schützen traten in der hart umkämpften Kategorie D (Ordonnanzgewehre Stgw 57/03 und Karabiner) an, um die begehrten Plätze für den alles entscheidenden Ausstich auszuschiessen. Für den Schützenverein Wädenswil waren Janine Kleiner und Hanspeter Steinemann qualifiziert, die auf der nationalen Bühne alles gaben, die extrem hohe Hürde für den Ausstich aber leider nicht ganz überspringen konnten. Am Ende waren gemäss der offiziellen Rangliste auf feldstich.ch mindestens 70 Punkte gefordert, um den Sprung in den Ausstich der besten acht Schützen zu schaffen.
Janine Kleiner zeigt nach Zwischentief starken Kampfgeist
Janine Kleiner startete phänomenal in ihren Wettkampf. Die ersten sechs Einzelschüsse absolvierte sie absolut meisterhaft und erzielte auf ihrem Standblatt mit sechs Mal Vier. Auch der Übergang in die Serien gelang perfekt: Die erste Dreierserie füllte sie makellos mit drei Vierern auf die Scheibe B4. In der zweiten Dreierserie schlich sich jedoch der Fehlerteufel ein. Nach dem perfekten Start verliess sie kurzzeitig die Konzentration, was sich im Trefferbild sofort rächte: Drei Verlustpunkte durch drei Dreier warfen sie im Zwischenklassement zurück.
Janine bewies im Anschluss aber echten Kampfgeist. In der letzten Passe, dem anspruchsvollen Sechs-Schuss-Spurt, fand sie ihren Fokus komplett wieder. Mit fünf Vierern und nur einer einzigen Drei brachte sie ein sehr gutes Ergebnis von insgesamt 68 Punkten ins Ziel. Damit klassierte sie sich auf dem starken 31. Schlussrang.
Hanspeter Steinemann kämpft sich nach harzigem Start zurück
Für Hanspeter Steinemann lief der Finaltag zum Auftakt leider nicht ganz nach Wunsch. Bereits bei den ersten sechs Einzelschüssen musste er sich mehrere Dreier auf dem Standblatt notieren lassen. Hanspeter bewies jedoch grosse Routine und kämpfte sich in den anschliessenden Serien mit einer soliden Leistung zurück in den Wettkampf. Mit einem tollen Gesamttotal von 67 Punkten sicherte er sich den guten 36. Schlussrang im dichten Teilnehmerfeld.
Auge des Gesetzes: “Jury” vor Ort
Besonders genau unter die Lupe genommen wurden die Wädenswiler Resultate übrigens von höchster Stelle: Für diesen SSV-Anlass stand Michael Merki offiziell als Richter im Einsatz. Trotz seiner unparteiischen und verantwortungsvollen Aufgabe interessierte sich Michael natürlich brennend für die Ergebnisse der Wädenswiler Delegation und behielt unsere Schützen mit einem fachmännischen Blick genau im Auge.
Auch wenn es dieses Jahr für keinen Wädenswiler für den Ausstich gereicht hat: Alleine die Qualifikation für diesen nationalen Finaltag in Möhlin ist ein grosser Erfolg. Den Kategoriensieg in der Elite D holte sich dieses Jahr übrigens Max Davatz aus Grüsch mit überragenden 142 Punkten (inklusive Ausstich).
Mit kameradschaftlichen Grüssen












