Der Schüt­zen­ver­ein Wädens­wil über­zeugt am Ross­berg­schies­sen

Ob Schin­del­legi wur­de am Wochen­en­de das tra­di­tio­nel­le Ross­berg­schies­sen aus­ge­tra­gen. 23 Teil­neh­men­de stell­ten sich dem anspruchs­vol­len Frei­luft­schies­sen, das jähr­lich vom Feld­schüt­zen­ver­ein Ross­berg orga­ni­siert wird und sich dies­mal über eine erfreu­li­che Mehr­be­tei­li­gung freu­en durf­te. Der SV Wädens­wil trat mit Unter­stüt­zung sei­ner Part­ner­or­ga­ni­sa­ti­on von «änet» dem See an: Die SG Stä­fa rei­ste mit sie­ben treff­si­che­ren Schüt­zen an und trug zum star­ken Auf­tritt bei. Für das beste Ein­zel­re­sul­tat sorg­te Peter Mül­ler mit aus­ge­zeich­ne­ten 50 Punk­ten. San­dra und Hebi Röl­lin folg­ten mit je 49 Punk­ten. Auch in der Ver­eins­wer­tung zeig­te der SV Wädens­wil eine über­zeu­gen­de Lei­stung und beleg­te den zwei­ten Rang. Das Ross­berg­schies­sen ver­langt von den Teil­neh­men­den höch­ste Kon­zen­tra­ti­on. Das Pro­gramm beginnt mit zwei Ein­zel­schüs­sen auf Kom­man­do inner­halb einer Minu­te. Anschlies­send fol­gen zwei Seri­en mit je vier Schüs­sen in 90 Sekun­den. Pro­be­schüs­se sind kei­ne vor­ge­se­hen. Ent­spre­chend sorg­fäl­tig müs­sen sich die Schüt­zin­nen und Schüt­zen vor­be­rei­ten, zumal die Distanz ledig­lich 285 Meter beträgt. Eine Beson­der­heit des Anlas­ses ist die Tref­fer­an­zei­ge: Die Resul­ta­te wer­den nicht elek­tro­nisch über­mit­telt, son­dern nach jeder Serie von der Zei­ger­mann­schaft von Hand auf der Schei­be ange­zeigt. Dafür steht jeweils eine top­mo­ti­vier­te Trup­pe des FSV Ross­berg im Ein­satz.

Damit bleibt das Ross­berg­schies­sen nicht nur sport­lich anspruchs­voll, son­dern auch ein Anlass mit viel tra­di­tio­nel­lem Cha­rak­ter und star­kem Ver­eins­geist.

Mit kame­rad­schaft­li­chen Grüs­sen

Heinz Son­der­eg­ger

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