Grossaufmarsch in der Beichlen: 146 Schützinnen und Schützen erfüllen ihre Schiesspflicht
Ferienzeit? Badewetter? Nicht für die schiesspflichtigen Angehörigen der Armee aus der Region. Am Montag, 17. August 2026, hiess es im Schiessstand Beichlen: Antraben zur dritten obligatorischen Übung der Saison! Die Organisatoren des Schützenvereins Wädenswil und des Feldschützenvereins Schönenberg rieben sich erfreut die Augen über den Grossaufmarsch von insgesamt 146 Teilnehmern, welche das Bundesprogramm absolvierten.
Konzentration und eine saubere Schussabgabe waren gefragt, um die geforderten 20 Schüsse auf die Scheiben A5 und B4 ins Zentrum zu bringen. Dass das «Obligatorische» kein Selbstläufer ist, zeigte sich auf den Lägern: Sieben Schützen mussten einen zweiten Anlauf nehmen, meisterten die Anforderungen dann aber mit Bravour und erfüllten ihr Soll.
Dass im Obligatorischen auch hervorragende Resultate erzielt werden, bewies der Blick auf die Rangliste. Das absolute Glanzresultat des Tages betrug starke 74 Punkte. Insgesamt schafften es zwölf Teilnehmer, die magische 70er-Marke zu durchbrechen. Für 34 Schützinnen und Schützen lohnte sich das präzise Auge besonders: Sie durften eine Anerkennungskarte in Empfang nehmen. Diese wird für die Erlangung der begehrten Feldmeisterschaftsmedaille angerechnet, für die je acht Anerkennungskarten im Obligatorischen Programm und im Feldschiessen benötigt werden.
Ein Pflichtanlass dieser Grösse steht und fällt mit der Organisation im Hintergrund. Die 1. Schützenmeisterin Janine Kleiner leitete die Übung als souveräne Oberaufsicht gewohnt fehlerfrei und ruhig. Auch wenn die Entschädigung für die durchführenden Vereine für diesen grossen Aufwand nur bescheiden ausfällt, zeigt sich gerade bei solchen Einsätzen, wie wichtig das gemeinsame Engagement für den Vereinszusammenhalt ist.
Blick nach vorn: Für alle, welche die Schiesspflicht noch vor sich herdrücken, steht die vierte und letzte obligatorische Übung bereits vor der Tür. Sie findet am Montag, 31. August 2026, statt.
Mit kameradschaftlichen Grüssen
Heinz Sonderegger