Ehrenamt: Das Herzstück unseres Vereins und der Schweiz
Pünktlich zum 1. August sage ich Danke: Ohne Freiwilligenarbeit stünde die Schweiz still – und unser Verein ebenfalls.
Das Jahr 2026 wurde von den Vereinten Nationen offiziell zum Internationalen Jahr der Freiwilligen ausgerufen. Das nehme ich zum Anlass, um von Herzen danke zu sagen. Es ist mir ein grosses Anliegen, den unschätzbaren Wert dieses Engagements sichtbar zu machen.
Der unbezahlbare Wert für unsere Gesellschaft
Freiwilligenarbeit ist kein Nischenprodukt, sondern das tragende Fundament des Schweizer Zusammenlebens. Die Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen eindrücklich, welche Kraft hinter diesem Engagement steckt: Rund 25 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren engagieren sich regelmässig in einem Verein oder einer Organisation. Gemeinsam leisten Herr und Frau Schweizer so Jahr für Jahr rund 590 Millionen Stunden unbezahlte Arbeit. Würde man diese Leistung finanziell abgelten, entspräche dies einer gewaltigen wirtschaftlichen Wertschöpfung von rund 34 Milliarden Franken. Fast die Hälfte dieser unschätzbaren Zeit fliesst direkt in den Sportbereich und hält Vereine wie den unseren lebendig.
Warum uns das Ehrenamt stark macht
Dieses Engagement ist weit mehr als reine Arbeit – es sorgt dafür, dass Menschen im Alltag zusammenfinden. Das Ehrenamt verbindet Jung und Alt auf Augenhöhe, schafft Raum für echte Begegnungen und stärkt das gesellschaftliche Miteinander. Ob Nachwuchsförderung, der wöchentliche Schiessbetrieb oder die Organisation von Vereinsanlässen: Ohne diesen Einsatz gäbe es schlicht kein Vereinsleben. Freiwilligenarbeit sichert unsere Lebensqualität, macht Freizeitangebote für alle bezahlbar und legt die Basis für sportliche Erfolge.
Ein riesiges Dankeschön an alle unsere Vorstandsmitglieder, Trainer, Helferinnen und Helfer im Hintergrund. Ihr investiert eure Freizeit, um unseren Schützenverein Wädenswil zu bewegen. Ihr seid der tägliche Beweis dafür, dass Zusammenhalt in der Schweiz Grosses bewirkt!
Mit kameradschaftlichen Grüssen
Claude Baumann