Erste Obli­ga­to­ri­sche Bun­des­übung in der Beich­len Wädens­wil 2026

Durch­füh­ren­de Ver­ei­ne: Schüt­zen­ver­ein Wädens­wil und Feld­schüt­zen­ver­ein Schö­nen­berg

Am 18. Mai 2026 fand in der Beich­len die erste Obli­ga­to­ri­sche Bun­des­übung statt. Teil­nah­me­be­rech­tigt waren Schwei­zer Bür­ger, die der Schiess­pflicht unter­lie­gen, sowie frei­wil­li­ge Schüt­zen, die eine per­sön­li­che Waf­fe über­neh­men möch­ten. Aus­län­di­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge mit einer Bewil­li­gung der kan­to­na­len Mili­tär­be­hör­de waren gemäss den Bestim­mun­gen der Ver­ord­nung über das Schiess­we­sen aus­ser Dienst (SR 512.31) eben­falls zuge­las­sen.

Das Schiess­pro­gramm umfass­te 5 Ein­zel­feu­er auf die A5-Schei­be, 5 Ein­zel­feu­er auf die B4-Schei­be, 2 Schnell­feu­er auf die B4-Schei­be, 3 Schnell­feu­er auf die B4-Schei­be und 5 Schnell­feu­er auf die B4-Schei­be. Ins­ge­samt nah­men 128 Schüt­zen teil. Trotz küh­ler Wit­te­rung absol­vier­ten alle Teil­neh­mer das obli­ga­to­ri­sche Pro­gramm erfolg­reich, wobei eini­ge einen zwei­ten Ver­such benö­tig­ten.

Für die Orga­ni­sa­ti­on solch eines Ansturms war ein Team aus zahl­rei­chen Hel­fern not­wen­dig: 7 War­ner, 7 Schüt­zen­mei­ster ℠, 1 Stand­chef sowie eine Per­son für die Ein­gangs­kon­trol­le und Waf­fen­kon­trol­le.

Bei der Anmel­dung wur­den die Iden­ti­tät der Teil­neh­mer über­prüft und die Stand­blät­ter aus­ge­druckt. Danach folg­te die prä­zi­se Muni­ti­ons­aus­ga­be. Die Teil­neh­mer hat­ten die Mög­lich­keit, ihr Pro­gramm zu schies­sen, bevor die ver­schos­se­ne Muni­ti­on kon­trol­liert und nicht ver­brauch­te Patro­nen ein­ge­zo­gen wur­den. Anschlies­send erhiel­ten die Schüt­zen ihre mili­tä­ri­schen Lei­stungs­aus­wei­se mit den erziel­ten Resul­tat­ein­trä­gen zurück.

Die Ober­auf­sicht über die obli­ga­to­ri­schen Übun­gen führt Jani­ne Klei­ner, erste Schüt­zen­mei­ste­rin des Schüt­zen­ver­eins Wädens­wil. Nach Abschluss der Ver­an­stal­tung wur­den die Hel­fer mit einem «Znacht» belohnt, bestehend aus Brat­wurst und Här­döp­fel­sa­lat, zube­rei­tet von Tho­mas und Maria Frei.

Das näch­ste Obli­ga­to­ri­sche Bun­des­übung ist für Mon­tag, den 6. Juli 2026, geplant. Das Eid­ge­nös­si­sche Feld­schies­sen für alle Schwei­zer Staats­bür­ger wird vom 29. bis 31. Mai in Wädens­wil durch­ge­führt. Die­ser unent­gelt­li­che Anlass wird mit glei­chem Enga­ge­ment orga­ni­siert. Teil­neh­mern ohne eige­nes Gewehr stellt der Schüt­zen­ver­ein eines zur Ver­fü­gung. Der Schüt­zen­ver­ein Wädens­wil über­nimmt beim Eid­ge­nös­si­schen Feld­schies­sen selbst den Grill und sorgt für das leib­li­che Wohl der Teil­neh­mer. Zudem wird erneut der belieb­te Team-Wett­kampf ange­bo­ten, bei dem Feld­schüt­zin­nen und Feld­schüt­zen zu dritt eine Grup­pe bil­den. Bei vier ange­mel­de­ten Per­so­nen wird das schlech­te­ste Resul­tat gestri­chen. Dabei wer­den Gut­schei­ne für ein regio­na­les Restau­rant ver­lost.

Mit kame­rad­schaft­li­chen Grüs­sen

Heinz Son­der­eg­ger

Diese Webseite benutzt Cookies zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit.