Dieses Jahr ist der erste Schiessnachweis erforderlich

Dieses Jahr ist der erste Schiessnachweis erforderlich

Im Jahr 2024 wird für bestimm­te Schüt­zin­nen und Schüt­zen der erste Schiess­nach­weis gemäss den aktu­el­len Vor­schrif­ten erfor­der­lich.

Fälligkeit des Schiessnachweises

Fünf Jah­re und zehn Jah­re nach Ertei­lung der “kan­to­na­len Aus­nah­me­be­wil­li­gung klein für Sport­schüt­zen” ist ein Schiess­nach­weis zu erbrin­gen (Art. 13e WV). Auf­grund der Ein­füh­rung die­ser Bestim­mung am 15. August 2019 tritt die erste Nach­weis­pflicht für betrof­fe­ne Schüt­zin­nen und Schüt­zen im Jahr 2024 ein.

Betroffene Waffen

Der Schiess­nach­weis betrifft “neu ver­bo­te­ne Waf­fen”, die mit einer ent­spre­chen­den Aus­nah­me­be­wil­li­gung erwor­ben wur­den, dar­un­ter halb­au­to­ma­ti­sche Zen­tral­feu­er­waf­fen mit gros­sen Maga­zi­nen sowie umge­bau­te Serie­feu­er­waf­fen. Für Waf­fen, die vor Inkraft­tre­ten der neu­en Bestim­mun­gen mit einem Waf­fen­er­werbs­schein erwor­ben wur­den, ist kein Nach­weis erfor­der­lich.

Erbringung des Schiessnachweises

Der ein­fach­ste Weg, den Schiess­nach­weis (Art. 13f WV) zu erbrin­gen, ist die Teil­nah­me am obli­ga­to­ri­schen Schies­sen sowie am Feld­schies­sen, wel­che im mili­tä­ri­schen Lei­stungs­aus­weis ein­ge­tra­gen wer­den. Alter­na­tiv kann eine akti­ve Mit­glied­schaft in einem Schüt­zen­ver­ein oder die Teil­nah­me an Schiess­ver­an­stal­tun­gen als Nach­weis die­nen.

Wohnortwechsel

Bei einem Wohn­ort­wech­sel ist es erfor­der­lich, dass die zustän­di­gen Behör­den des neu­en Wohn­kan­tons über den Besitz von Waf­fen, die mit einer kan­to­na­len Aus­nah­me­be­wil­li­gung erwor­ben wur­den, infor­miert wer­den. Schüt­zin­nen und Schüt­zen, wel­che eine Aus­nah­me­be­wil­li­gung für neu ver­bo­te­ne Waf­fen besit­zen, müs­sen bei einem Wech­sel des Wohn­kan­tons dem neu zustän­di­gen Waf­fen­bü­ro eine Kopie der Aus­nah­me­be­wil­li­gung zustel­len (Art. 13c Abs. 4 WV). Auch der Schiess­nach­weiss muss dann dem neu­en Wohn­kan­ton ein­ge­reicht wer­den.

Alle Mit­glie­der wer­den gebe­ten, sicher­zu­stel­len, dass die erfor­der­li­chen Unter­la­gen frist­ge­recht bereit­ge­stellt wer­den. Bei Fra­gen oder für wei­te­re Unter­stüt­zung steht der Vor­stand ger­ne zur Ver­fü­gung.

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